What families say about us…

 

Jurian & Daniel

By Anja Trillitzsch – Germany

After two exchanges and one full year with two french girls (alternating, with their own daughters in France, first the one, then the other), the moment has come to change the dynamics of the family once again:  with Jurian in Spain the past 6 months, Jürgen the dad was living in a very female-oriented environment ( wife Anja and three daughters plus Lottie the dog and Pantoffel the cat, totalling 6!!!). These days are over. With Jurian and Daniel, the coming months are going to have a completely different feel to them. 🙂

“I simply love our multikulti cosmopolitan family” – Anja’s comment on the first days with their boys freshly back from Spain!

 

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Hannah & Abril

By Michael Kenny – Ireland

Having an exchange pupil has many immediate and long term benefits. There is the fun that is generated around various words, the different sounds and most of all watching the children trying to explain things using a variety of gestures, sign language and other often hilarious means.

There is also the learning gained from travel and cultural difference. It is our experience that much more learning takes place when the pupil is placed with an exchange family who often go out of their way to show them the very best of what their culture, heritage and history has to offer such as visits to sporting events, festivals, themed parks and interactive museums. My daughter got personal tours of the cities of Barcelona, Madrid and Valencia and experienced what modern city living is all about – something she would never get an opportunity to do living in the countryside.

As a father of three children and a teacher, I know that building self-esteem and overcoming challenges builds a strong character and since our daughter went to Spain she has matured beyond her years. In my own school two years ago we took in a Spanish exchange pupil who quickly established himself with the boys especially with his soccer skills. By the end of the placement, his English (reading, writing, listening and expressive language) was well developed and we were sorry to see him leave.

Finally, exchange pupils don’t just finish with the placement, now that they have a firm foothold in the language, they have also a shared experience that will be with them throughout their young lives. Our daughter is about to embark on another adventure,  this time to Germany. We as parents are downloading Apps such as Duo-Lingo and find ourselves throwing German words into family conversations!! Perhaps we will get there ourselves one day but for now I would highly recommend these student family based exchanges as stand-out experiences in our children’s lives.

 


 

Paula & Annaëlle

Emma & Julia

by Angelika Löw – Germany

 

 

Mit Zwillingen bleibt´s immer spannend – Austausch mit Aventuro

Aus 2 mach 4 – jetzt haben wir auch eine spanische und französische Tochter und unsere Kinder zwei neue Geschwister!

Unsere Zwillinge Paula und Emma sind mittlerweile zwölf Jahre alt. In diesen zwölf Jahren mit Kindern haben wir so manches erlebt und es ist einiges passiert.

Die Baby- und Kleinkindzeit ist da schon ganz weit weg. Es fallen mir viele wunderschöne Urlaube ein, die Zeit im Kindergarten, mit den Omas und Opas, viele schöne Stunden im Garten und im Planschbecken, der erste Wackelzahn, jedes Jahr aufs neue der besondere Zauber von Weihnachten, die behüteten vier Jahre in der Grundschule, der Schulwechsel und nicht zuletzt die bevorstehende Pubertät.

Viel Schönes, manchmal auch Trauriges, Enttäuschungen oder Streit haben wir als Familie zusammen erlebt. Doch dieses Schuljahr erleben wir ein ganz besonderes Jahr.

Paula und Emma, auch wenn sie in verschiedene Klassen gehen, eigene Freundinnen und Hobbys haben, und doch als Zwillinge etwas mehr miteinander verbunden sind, als “normale” Geschwister, leben ein Jahr getrennt voneinander. Und das hat folgenden Grund:

Sie machen gerade beide einen Schüleraustausch für ein halbes Jahr!

Von Bekannten haben wir gehört, dass ihre Kinder diesen Schüleraustausch mit dem Verein “Aventuro” gemacht haben, und zwar auch in relativ jungem Alter und genauso, wie wir uns das dann auch vorgestellt haben, nämlich im Wechsel, so dass wir immer zwei Kinder bei uns zu hause haben.

Wir stecken nun gerade mitten drin in unseren Austauschen und wir sind begeistert. Es ist eine Herausforderung, aber vor allem eine Bereicherung für die ganze Familie.

Wir hatten sozusagen ein Jahr Vorbereitungszeit und haben uns immer wieder intensiv mit dem Thema beschäftigt bis uns dann tatsächlich Familien vorgestellt wurden, mit denen wir die Austausche zu unseren Wunschterminen machen konnten.

Emma hat sich für Spanien entschieden und Paula wollte gerne ihr Französisch vertiefen.

Wir haben, nachdem wir fast ein dreiviertel Jahr zuvor unsere Dossiers (sehr ausführliche Fragebögen über unsere Familie) ausgefüllt hatten, zum persönlichen Kennenlernen mit den Betreuerinnen des Vereins ein Wochenende in Berlin beim “Aventuro-Halbjahrestreffen” verbracht hatten und Beurlaubungen und die Aufnahme der Gastkinder von der Schule genehmigt bekommen hatten, unsere französische und spanische Familie per Mail und Skype kennen gelernt. Das waren aufregende Momente!

Alles hat gepasst und wir waren uns alle einig, dass wir mit diesen Familien die Austausche machen wollen.

So lebt Paula nun in der Familie ihres zwölfjährigen Austauschmädchens Annaëlle in der Bretagne und Julia (13 Jahre) aus Spanien verbringt ein halbes Jahr in unserer Familie, geht in Emmas Parallelklasse, lernt sehr fleißig und erfolgreich Deutsch und erlebt mit uns das deutsche Alltags- und Familienleben, und auch Weihnachten.

Natürlich möchten wir ihr hier so viel wie möglich von Nürnberg und Deutschland zeigen. Deshalb unternehmen wir viel, wie Wasserskifahren, Hochseilgarten, Tiergarten, Wochenende in Berlin, Halloweenparty, Spaßbäder, Christkindlesmarkt, Verwandtschaftsbesuche in München und Köln.

Julia hat in ihrer Klasse Freundinnen gefunden, mit denen sie sich auch in der Freizeit trifft. Im Vordergrund steht die Sprache und das hautnahe Kennenlernen einer anderen Kultur.

Mit Paula telefonieren wir einmal in der Woche und hören nur Schönes und Positives von ihr. Sie fühlt sich sehr wohl in ihrer Familie. Und wir finden es toll, dass sie das alles erleben darf.

Es findet ein regelmäßiger Skypekontakt zwischen den Betreuerinnen des Vereins und den Mädchen statt, so wird der Fortschritt in der Sprache und das Wohlbefinden der Kinder “überwacht”.

Die Kinder haben keine Handys oder Smartphones dabei und haben zu den Großeltern und Freundinnen zu hause nur Briefkontakt, denn sie sollen die Möglichkeit haben, komplett in die neue Sprache einzutauchen und ihre Muttersprache zu vergessen.

Natürlich fehlt den beiden nach einem halben Jahr eine ganze Menge Schulstoff, den es teilweise heißt, nachzulernen. Vor allem in Mathe und in den Sprachen dürfen sie ja den Anschluss nicht verlieren. Doch aufgewogen mit dem, was sie in dem halben Jahr für ihr Leben mitnehmen, scheint ein halbes Jahr Schulstoff plötzlich nur noch sehr wenig und unwichtig!

Wir Eltern haben uns getraut, unsere Töchter in die Welt zu schicken und Paula und Emma waren mutig genug, sich auf dieses Abenteuer einzulassen. Was die Kinder jetzt lernen und an Erfahrung mitnehmen, kann ihnen keiner nehmen!

Im Februar findet dann der Wechsel statt. Paula kommt nach hause, Julia fliegt nach Andalusien zurück. Emma folgt ein paar Tage später mit dem Flugzeug nach Málaga. Nach ein paar Tagen Pause kommt Annaëlle zu uns und wird dann in Paulas Parallelklasse gehen. Bis zu den Sommerferien werden wir wieder eine vierköpfige Familie sein.

Uns war es schon wichtig, die Familien, in denen unsere Kinder ein halbes Jahr verbringen werden, persönlich kennen zulernen. Deshalb habe ich Paula Ende August mit dem Zug nach Frankreich gebracht und dort in ihrer neuen Familie ein Wochenende übernachtet. Julia wurde von ihren Eltern mit dem Flugzeug nach Nürnberg begleitet und wir hatten ein wunderschönes gemeinsames Wochenende mit Ausflügen in die Fränkische Schweiz und auf die Nürnberger Burg. Nur mit der Kommunikation hatten wir Probleme. Keiner von uns konnte jeweils gut genug Spanisch, Französisch, Englisch oder Deutsch – wir hatten keine gemeinsame Sprache! So musste ständig das Tablet mit dem Google-Übersetzungsprogramm herhalten, was teilweise sehr mühselig war. Einmal mehr wurde uns bewusst, wie wichtig es ist, Fremdsprachen zu können. Doch ich möchte es gar nicht mehr als “Fremdsprachen” bezeichnen, denn Paula und Emma wird das Französische und Spanische bald alles andere als “fremd” sein!

Offen bleibt nur noch, wie wohl das Verhältnis zwischen den Zwillingen nach diesem Jahr sein wird?

Eure Angelika

Und wir stehen natürlich gerne für Auskünfte zur Verfügung:

Angelika und Harry Löw, loew.angelika@t-online.de 

Jonathan & Josu

by Rachel & Michael Kenny, Ireland, summer 2020

An exchange like no other….

Yes we know that every exchange is unique, as every family is different.   But going into Covid19 lockdown in Spain during your exchange… that is quite an experience.   Suddenly not being able to go outside the house for 6weeks, how will he survive.  Well the answer is in just the same way that all the other children there had to cope.   As parents we were concerned about the extra time that suddenly the other family had to deal with, but by the time you have been in a family 4 months, 5 or 6 seem just part of the whole routine.  

We had only intended a 4 month exchange to start with, as we were not sure how our youngest son would manage on a long exchange.  To be honest he wanted and asked for a 6 month exchange from the start, it was us as parents being cautious.  Covid19 made him get his wish.  It was a little stressful trying to arrange for him to get home.  Flight after flight was cancelled, being only age 12 he could fly with only certain airlines alone.   We were at the point of planning to try to travel through France to go and collect  him at the Spanish border….  when finally we heard word of a repatriation flight. 

Our son has just spent the last two weeks in self-isolation from the rest of us in the house, before finally today getting the biggest hugs in the world.   Has it made us want to keep him home forever…. well…. actually no, we will treasure every minute of him being close by us right now.  But he has now got a Spanish family and got the travel bug.   He will get to travel again just like the rest of us when this Covid19 time is passed.  We will all enjoy travelling together to Spain to visit with the family who coped with an extra son for the 6 weeks of total child lockdown.

I have to end here and go give my pre-teen yet another hug and kiss! I will hand over to his dad now to speak.

Jonathan, our son, has always been easy going and so when he first asked about going abroad I did wonder whether he really wanted to go or was it more about keeping up with his sister who had a number of years ago spent almost six months there.  The second time of asking he appeared more reassured of his wish and so after checking him through customs we said goodbye for four months. There  is always the heartfelt anxious doubts of course about letting your child go to a strange country, culture and people however the fact that we intended hosting this his Spanish match is a constant consolation that all will be well. As a teacher we act in locus parentis and so in a way it is a similar thing. After a number of weeks it was clear that Jonathan was experiencing new things and new challenges. He really enjoyed his trips out with the family and most especially  the numerous skate-parks. There were also many festivals which the whole family dressed up for and trips to the beach while we shivered in Siberian weather here in the West of Ireland. Covid-19 then reared its head and we made numerous attempts to book flights. We also registered him with the Irish Embassy which eventually was the way he came home. After spending six extra weeks in Spain his language was even more fluent and we were so proud of him to have flown home alone into Dublin Airport. On the way home he made contact with his Spanish family and Rachel and I marvelled at his passionate use of the Spanish language that saw his whole body communicating with a natural fluency. Just recently at a family BBQ both Jonathan and Hannah broke into a debate in Spanish stopping us all in our tracks! Having two siblings with Spanish should keep  their Spanish up into the future. We have also of course gained the trust and familiarity with our Spanish family who frequently communicated and agonised with us during the lockdown.  To them we are most grateful and thankful for their resilience and kindness, during this difficult time of dealing with the fallout of Covid19. This will always be something our son will look back on with pride in years to come. In the meantime we look forward to the Spanish family sending their Josu to complete the exchange here in Ireland.

Yannik & Gaspard; Luis & Erwan

by Silke Zabel, Germany, summer 2020

Eigentlich wollte ich mir nur einen Spaß erlauben… an jedem kalten Abend im Februar 2017. Ich kam ziemlich übermüdet vom Kundentermin und meine beiden Jungs sprangen abends um halb elf- trotz Aupair-Jungen – noch durch die Gegend.

Daher meinte ich.. „Jetzt reicht, ihr geht jetzt beide für ein halbes Jahr nach Frankreich“. Zwei Jahre zuvor hatte ich bei Kunden von Aventuro gehört.. als ich mich wunderte, wo denn jetzt die ganzen Kinder herkommen und ob diese nicht mal nach Hause gehen müssten… Meine Kundin lachte und sagte: „Doch, aber erst in 4 Monaten“.

Zwei Jahre redete ich mir also den Mund fusselig, wie toll das doch alles ist, aber meine Jungs meinten nur, das würden Sie auf GAR KEINEN FALL jemals machen.

Und dann, am nächsten Morgen in besagtem Februar, ich hatte es schon wieder vergessen, kam Yannik, mein damals 12jähriger Sohn und meinte, er habe sich das mal angeguckt, und NUN wolle er das machen.

Da ließ sich auch der Kurze  (10 Jahre) nicht lange bitten, wenn es der große Bruder macht, dann musste er das natürlich unbedingt auch machen…

Nachdem nun alle hauptsächlich Beteiligten einig waren, kamen alle, die eine Meinung hatten, auf den Plan. Rabenmutter war fast noch das Harmloseste… wie kann man denn soooo junge Kinder ins Ausland geben, der Kleine noch so ganz ohne Fremdsprachenkenntnisse .. dazu noch mit ADHS… und erst die Schule, was die alles nachholen müssen..und dann so kurz nach der Trennung..

Was soll ich sagen.. Frankreich und der Austausch insgesamt waren für uns alle eine Riesenerfahrung. Es war nicht immer leicht, da ich alleinerziehend war und bin und natürlich auch der Vater erst nicht begeistert war. ABER: Es hat in jeder Hinsicht geklappt und uns allen unvergleichliche Erfahrungen beschert.

Die Jungs waren alle zwei Wochen beim Papa und auch heute, wenn Gaspard wieder zu uns kommt (bisher jedes Jahr) besucht er ihn.

Meine Jungs hatten nie Heimweh (sie waren allerdings Fremdbetreuung auch gewohnt) und haben mir beide unabhängig voneinander gedankt, dass Sie diese Erfahrung machen durften. Sie waren immer sehr fröhlich und haben viel gesehen, weil Sie mit Ihren Familien gereist sind. Im Gegenzug sind natürlich unsere Austauschsöhne Gaspard und Erwan mit zum Skifahren gewesen oder haben auf dem Resthof meiner Großcousine an der Nordsee Schuppen abgerissen  😉

Luis hat in dem halben Jahr in Frankreich keine Tabletten genommen und sicher auch bedingt durch die Erfahrungen versucht er heute, im Gymnasium ohne diese gute Noten zu schreiben. Eine der wichtigsten Erfahrungen für ihn war sicherlich, dass man es schaffen kann, auch wenn nicht immer alles so rund läuft. Dies hat ihn meiner Meinung nach geprägt und fokussierter gemacht. Für sein Selbstbewusstsein war dieses Austausch unbezahlbar.

In der Schule haben die Kinder zwar nachzuholen gehabt, dazu kam im Nachgang noch der Umzug in ein anderes Bundesland und sogar G8, aber beide haben das gut gemeistert und ich hatte nie den Eindruck, dass Sie sich dazu quälen mussten. in Englisch besteht Nachholbedarf, aber auch das werden wir schaffen.

Was mich am meisten freut, ist, dass nach wie vor (zumindest bei Yannik) weiter Kontakt besteht. Ich würde mir wünschen, dass wir auch für Luis ein Austauschkind für die Ferien finden, welches so „tickt“ wie er, ein offenes, kreatives und freundliches Kind, welches uns gerne in Siegen besuchen oder mit uns in Urlaub fahren möchte.

Jedesmal wenn Gaspard zu uns kommt, ist gleich wieder diese Verbundenheit da, als ob es wirklich „mein“ Sohn ist. Zu sehen, wie er sich weiterentwickelt, ist wirklich spannend. Und dann kann er auch noch jedesmal besser Deutsch… der übt doch heimlich 😉

Ich freue mich sehr, auf weitere Jahre mit den Kids und deren Austauschpartner. Und manchmal stelle ich mir vor, wie es ist, wenn einer von den Jungs heiratet und die französischen Freunde kommen als Gäste…

Bis dahin vergehen noch Jahre in denen ich Gaspard und seine Familie und vielleicht auch ein neues französisches Kind für Luis immer wieder gerne empfange.